Feierlicher Spatenstich auf der A8
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  • Beginn des sechsstreifigen Ausbaus zwischen Günzburg und Augsburg +++ ÖPP-Modell mit KIRCHNER in der Konzessionsgesellschaft sowie HEILIT+WOERNER in der Bau-ARGE
 
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat am 3.8. den Startschuss für den Ausbau der A 8 zwischen Günzburg und Augsburg-West gegeben. Gemeinsam mit Ramsauer sowie dem bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, haben Vertreter von STRABAG und Hochtief - die privaten Partner des ÖPP-Projekts - bei Burgau den feierlichen ersten Spatenstich gefeiert.

"Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht," betonte Ramsauer. "Wieder ist der Freistaat bei den Projekten in öffentlich-privater Partnerschaft im Bundesfernstraßenbau ganz vorne dabei. In Bayern geht das erste Projekt der zweiten ÖPP-Staffel an den Start. Mit unseren ersten Pilotprojekten haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht. Der Ausbau der A 8 zwischen Augsburg und München ist im vergangenen Jahr sechsstreifig unter Verkehr gegangen - noch vor dem vertraglich vorgesehenen Termin. Dieses Erfolgsmodell setzen wir nun fort. Ich setze darauf, dass auch auf dem neuen Abschnitt ähnlich zügig und qualitativ hochwertig gearbeitet wird. Damit stärken wir die A 8 als leistungsfähige Verkehrsader in Bayern."

Die A 8 wird zwischen Günzburg und der Anschlussstelle Augsburg-West auf einer Länge von rund 41 Kilometern im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft durch den privaten Konzessionsnehmer PANSUEVIA GmbH, an der die HERMANN KIRCHNER Projektgesellschaft und HOCHTIEF PPP Solutions zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind, sechsstreifig ausgebaut. Die Baukosten betragen gut 400 Millionen Euro. Die ausführende Bauarbeitsgemeinschaft aus HEILIT+WOERNER sowie HOCHTIEF hat mit den ersten vorbereitenden Arbeiten bereits im Juni begonnen. Vertraglich festgelegter Fertigstellungstermin ist der 30.9.2015. Die insgesamt 58 Kilometer lange Konzessionsstrecke zwischen Ulm/Elchingen und Augsburg-West wird vom Vertragspartner für die Dauer von 30 Jahren baulich erhalten und betrieben. Die Refinanzierung erfolgt über die LKW-Maut, die an den Vertragspartner geht.

"ÖPP ist eine starke Alternative zur konventionellen Finanzierung. Die Leistung kommt aus einer Hand. Der Ausbau längerer Strecken erfolgt in einem Rutsch, privat koordiniert und durchfinanziert statt abschnittsweise hintereinander. ÖPP ermöglicht einen früheren Beginn und eine schnellere Realisierung von Ausbauten hoch belasteter Autobahnstrecken und damit eine früherere Verkehrsfreigabe," so Ramsauer.