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Grubenwasserreinigungs-anlage Rainitza
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Auftraggeber: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- und Verwaltungsgesellschaft (LMBV)
Auftragssumme: EUR 3,5 Mrd.
Fläche: 130 km²
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Seit jeher war die Lausitz die Kohlekammer der ehemaligen DDR. Zurück blieb eine vernarbte, ausgetrocknete Landschaft, die überall Spuren exzessiven Tagebaus trägt. Die Mitteldeutsche Braunkohle Strukturförderungsgesellschaft mbH (MBS), eine Tochter der STRABAG, ist mit der Renaturierung der ehemaligen Abbaugebiete beschäftigt.
Insgesamt soll eine gigantische Seenlandschaft mit 21 Gewässern auf einer Gesamtfläche von 130 km² für den Tourismus entstehen. Dafür müssen rund 1,3 Mrd. t Erde bewegt und 136 km Asphaltwege erstellt werden. Besonders das Fluten erweist sich als äußerst kompliziert. Denn als Erstes muss der sandige Boden verdichtet werden. Riesige Rüttler dringen bis zu 60 m tief in die Erde ein, um so den Untergrund zu verfestigen und damit die Uferböschungen zu stabilisieren. Zum Auftragsvolumen gehörte auch, die Uferbefestigung vor der endgültigen Flutung durch Wasserbausteine anzulegen .
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