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Gotthard-Höllberg-Stollen
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Architekt / Planer: Gauff Ingenieure, Nürnberg
Bauzeit: 9 Monate
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Unter technischer Federführung von STRABAG entstand in Velden eine 900 m lange Fernwasserleitung. Im Auftrag der N-ERGIE AG, Nürnberg, musste die Leitung mit einem Durchmesser von DN 1000 in einen bestehenden Stollen eingezogen werden.
Als Absicherungsverfahren für die 13 m tiefe Baugrube wurde das Verfahren Berliner Verbau gewählt. Hierbei handelt es sich um eine temporäre Baugrubenumschließung im Bereich oberhalb des Grundwasserspiegels. Diese wirtschaftliche Lösung besteht aus vertikalen Stahlträgern, die erschütterungsarm in vorgebohrte Löcher eingestellt werden. Mit fortschreitendem Aushub wird dann eine Ausfachung zwischen den Trägern eingebaut, die das Erdreich abstützt. Die Ausfachung besteht aus bewehrtem Spritzbeton oder, besonders bei rolligen Böden, auch aus Holz.
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