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Köln, 30. August 2010. Für die STRABAG AG, Köln, sind die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2010 stabil und ohne große Überraschungen verlaufen. Wie der deutsche Marktführer im Verkehrswegebau heute in seinem Zwischenbericht zum 30. Juni 2010 mitteilt, lagen Auftragseingang und Bauleistung zum Ende des Berichtszeitraums trotz des lang anhaltenden Winters nur leicht unter dem Vorjahresniveau; die Kennziffern für Auftragsbestand und Ergebnis verbesserten sich.
Im Segment Verkehrswegebau ist der Auftragseingang im ersten Halbjahr nahezu konstant bei
1,1 Mrd. € geblieben, wobei sich die einzelnen Regionen unterschiedlich entwickelten. Rückgänge verzeichnete die österreichische Beteiligungsgesellschaft Bau Holding Beteiligungs AG (BHB), deren Ordereingang im Vergleich zum Vorjahr um 24 % abnahm. Insgesamt sank der Auftragseingang des STRABAG-Konzerns um 143 Mio. € auf rund 2,0 Mrd. €.
Die Leistung im Konzern lag mit einem Rückgang von rund 5 % auf 1,5 Mrd. € planmäßig unter dem Vorjahresniveau. Der Verkehrswegebau verzeichnete zum Ende des Monats Juni eine noch immer witterungsbedingte Reduktion der Bauleistung um 5 % auf 695 Mio. €. Auch die Bauleistung der mittel- und osteuropäischen Beteiligungen im Segment Beteiligungen Österreich sank um 4 % unter den Vorjahreswert. Der Anteil dieses Segments an der Gesamtleistung des STRABAG-Konzerns beträgt 50 %.
Der Auftragsbestand betrug zum Stichtag 30.06.2010 rund 4 Mrd. € und übertraf den Wert des Vorjahres (3,8 Mrd. €) somit um 7 %. Im Segment Verkehrswegebau konnte die STRABAG einen Zuwachs von 19 % verzeichnen.
Das bedingt durch die leistungsschwachen Wintermonate üblicherweise negative Ergebnis nach Steuern der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres verbesserte sich um mehr als 4 Mio. € auf –19 Mio. €. Trotz der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet die STRABAG AG für das Gesamtjahr, bei einer leichten Steigerung der Leistung, ein leicht über dem Vorjahresniveau liegendes Konzernergebnis.
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