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Deutsche Asphalt GmbH errichtet neues Asphaltmischwerk im Industriepark Dorsten Marl
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Birgit Kümmel
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Konzernkommunikation Telefon +49 221 824-2472 presse(at)strabag.com
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- Modernste Technik mit integrierter Aufbereitung und Verwertung von Ausbauasphalt
- Gesamtinvestitionssumme rund 7,5 Mio. Euro
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Dorsten/Marl, 26. April 2010. Die Deutsche Asphalt GmbH, eine Tochtergesellschaft der STRABAG AG, Köln, und zuständig für die gesamte Asphaltproduktion der Unternehmensgruppe in Deutschland, errichtet bis Herbst dieses Jahres im Industriepark Dorsten/Marl eine hochmoderne Asphaltmischanlage mit integrierter Aufbereitung und Verwertung von Ausbauasphalt. Insgesamt werden an diesem Standort 7,5 Mio. Euro investiert und – die erforderlichen Nebenbetriebe eingerechnet – rund 36 Dauerarbeitsplätze entstehen.
Die Asphaltmischanlage im Industriepark Dorsten/Marl wird höchsten ökologischen und ökonomischen Anforderungen gerecht und ist für eine Produktionsleistung von maximal 320 Tonnen pro Stunde ausgelegt. Auftretende Nachfragespitzen können so schnellstmöglich abgefangen und Wartezeiten minimiert werden. Die Deutsche Asphalt GmbH, mittlerweile der zweitgrößte Asphaltproduzent Deutschlands, kann durch die neue Anlage ihre Marktposition im Ruhrgebiet weiter stärken.
Die ersten Erdbewegungs- und Erschließungsmaßnahmen erfolgten im März dieses Jahres. Am 14. April wurde mit den Fundamentarbeiten begonnen und spätestens im September 2010 soll der Produktionsstart der Asphaltmischanlage erfolgen, deren Hersteller die Benninghoven GmbH & Co. KG ist.
In Zeiten immer knapper werdender Rohstoffe ist eine Rückführung und Wiederverwertung insbesondere von Ausbauasphalt von entscheidender Bedeutung für einen effizienten Produktionsstandort. Die in die Mischanlage integrierte zweite sogenannte Paralleltrommel zur Erhitzung und Trocknung der Gesteinskörnungen und der Recyclingstoffe ermöglicht die Verwendung von vor Ort aufbereiteten Ausbauasphalten, und zwar je nach Rezeptur und Anforderung mit einem Anteil von bis zu 90 Prozent.
Zum Trockenhalten der feinen Gesteinskörnungen und der aufbereiteten Ausbauasphalte – und damit letztlich zur Energieeinsparung beim notwendigen Erhitzungs- und Trocknungsprozess in den beiden Trommeln – sind vier Hallen mit einer Fläche von insgesamt 1.800 m² geplant. Für die Lagerung der groben Gesteinskörnungen werden insgesamt 14 Lagerboxen auf einer Fläche von ca. 3.100 m² errichtet. Allein für den Platz zur Aufbereitung des Ausbauasphalts ist eine Fläche von ca. 10.000 m² des knapp 35.000 m² großen Areals vorgesehen. Rund 7.100 m² werden für Grünflächen, insbesondere an den Grundstücksrändern, vorgehalten.
„Erneut zeigt sich, dass der Industriepark Dorsten/Marl gerade für Investoren interessant ist, die eine gute verkehrstechnische Anbindung und ein positives industrielles Umfeld als wesentliche Kriterien bei der Standortwahl sehen. Besonders erfreulich ist natürlich, dass bei dieser Ansiedlung nicht nur Stellen für Personal mit Spezialqualifikationen, sondern auch die ebenso wichtigen und in der Region dringend benötigten niederschwelligen Arbeitsplätze, beispielsweise für Transportkräfte, eine Rolle spielen“, freuen sich der Marler Standortbürgermeister Werner Arndt sowie sein Dorstener Amtskollege Lambert Lütkenhorst während des heutigen Pressegesprächs zum Baubeginn der Anlage. Die Vermarktung des Industrieparks betreiben die beiden Städte Marl und Dorsten über eine gemeinsame Projektgesellschaft sowie die Evonik Steag als Grundstückseigentümerin.
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