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STRABAG AG startet mit hohem Auftragsbestand zuversichtlich ins neue Jahr
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Birgit Kümmel
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Konzernkommunikation Telefon +49 221 824-2472 presse(at)strabag.com
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- Auftragseingang, Leistung und EBIT im Geschäftsjahr 2008 gesteigert
- Eigene Baustoffsparte sichert flächendeckende Rohstoffversorgung
- Konsolidierung im Geschäftsjahr 2009
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Köln, 12. Mai 2009. Die STRABAG AG hat ihre Zielsetzung für das Jahr 2008 erfüllt und Auftragseingang, Leistung sowie EBIT gegenüber dem Vorjahr signifikant gesteigert. Angesichts hoher Auftragsbestände zeigte sich Vorstand Dr. Thomas Birtel auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Köln zudem zuversichtlich, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Geschäftstätigkeit der STRABAG AG zumindest mittelfristig eingrenzen zu können.
Der Auftragseingang im Konzern konnte im Jahr 2008 um 5 % auf 4,4 Mrd. € gesteigert werden. Im Inland erhöhte er sich um 4 % auf 1,9 Mrd. €. Dabei ist der Auftragseingang des STRABAG-Kerngeschäfts Verkehrswegebau im Vergleich zum Vorjahr um 16,0 % signifikant gestiegen und zeigt damit eine deutlich positive Entwicklung. Auch der Auftragseingang des Segments Beteiligungen Österreich wurde leicht gesteigert.
Auch die Leistung der STRABAG-Gruppe lag um 7 % über dem Vorjahreswert. Sie erreichte nunmehr 4,4 Mrd. € und übertraf damit die Vorjahresleistung um 275 Mio. €. Im Verkehrswegebau konnte eine Leistungssteigerung um 263 Mio. € oder 14,7 % auf rund 2 Mrd. € erzielt werden (Vorjahr –139,2 Mio. €). Die Leistung des Segments Beteiligungen Österreich erhöhte sich ebenfalls „zweistellig“; nämlich um 10 % auf 2,1 Mrd. €. Der Anteil der Auslandsleistung des STRABAG-Konzerns lag 2008 mit 52 % leicht über dem Vorjahresniveau.Am Jahresende verfügte der STRABAG-Konzern über einen Auftragsbestand von 3,2 Mrd. €, davon entfielen auf das Inland rund 830 Mio. €.
Der Auftragsbestand des aufgegebenen Segments Hochbau/Übrige Bausparten ist nahezu abgearbeitet.
Der deutliche Anstieg der Mitarbeiterzahl um 744 auf 10.411 war auf die Zukäufe und das organische Wachstum im Verkehrswegebau zurückzuführen.
Wie Birtel ausführte, sind in Deutschland die wesentlichen Investitionen der STRABAG-Gruppe sowohl in der Flächenabdeckung der Baustoffaktivitäten als auch im reinen Verkehrswegebau getätigt. Der eigene Bedarf an Vormaterial kann in vielen Regionen bereits weitgehend über konzerninterne Zulieferer abgedeckt werden, was sich positiv in der Ergebnis- und Finanzlage niederschlägt.
So hat die STRABAG-Gruppe im Geschäftsjahr 2008 die Ertragskraft im wichtigsten Segment Verkehrswegebau gesteigert. Das EBIT verbesserte sich um 7 % auf 81,3 Mio. €; hierzu trug der Verkehrswegebau mit einem Plus von 16 % auf 66 Mio. € entscheidend bei. Das Jahresergebnis im Konzern nach IFRS lag nach Steuern bei 58 Mio. € (Vorjahr 68 Mio. €). Die Eigenkapitalquote im Konzern ist auf 35 % (Vorjahr 31 %) gestiegen.
Der Einzelabschluss der STRABAG AG nach HGB weist einen Jahresüberschuss von
22 Mio. € (Vorjahr 8 Mio. €) aus. Der Bilanzgewinn erhöhte sich auf 12 Mio. € (Vorjahr 5 Mio. €).
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 eine Dividende von 1,04 € je Stückaktie (= 4.191.200,00 €) zu zahlen.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die STRABAG-Gruppe nach Aussage Birtels mit einer stabilisierenden Wirkung der Konjunkturprogramme der Bundesregierung auf die deutsche Baukonjunktur, insbesondere in dem für die STRABAG AG wichtigen Segment Verkehrswegebau, allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte. Zurzeit sei aufgrund des zurückhaltenden Investitionsverhaltens vieler Kommunen hiervon bei den Bauunternehmen noch nichts zu spüren. Vor diesem Hintergrund werde die STRABAG AG das Jahr 2009 nutzen, um sich zu konsolidieren, so Birtel. Das Unternehmen gehe mit einem guten Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2009.
Die Quartalszahlen der STRABAG AG zum 31. März bestätigen diese Einschätzung. Der Auftragseingang liegt mit 532 Mio. € markant unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Die Leistung hat sich um 15 % auf 505 Mio. € reduziert und der Auftragsbestand ist um 17 % auf 3,1 Mrd. € gefallen.
Die Planung der STRABAG für das Geschäftsjahr 2009 schließt wegen der widrigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt mit einem leichten Rückgang der Leistung. Während das Segment Verkehrswegebau, das schwerpunktmäßig auf den heimischen Markt fokussiert ist, eine leicht rückläufige Leistung plant, erwartet die BHB mit ihrer Ausrichtung auf die mittel- und osteuropäischen Länder einen leichten Leistungsanstieg.
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