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Köln, 28. August 2009. Trotz vorwiegend rückläufiger Halbjahreszahlen ist die STRABAG AG, Köln, optimistisch in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres gestartet. Wie der deutsche Marktführer im Verkehrswegebau heute in seinem Zwischenbericht zum 30. Juni 2009 mitteilt, beginnen die staatlichen Konjunkturpakete langsam Wirkung zu zeigen, auch wenn sich das in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres noch nicht in den Kennziffern für Auftragseingang, Leistung und Auftragsbestand niedergeschlagen hat. Hauptursachen für den Rückgang der Halbjahreswerte sind nach Aussage des Unternehmens die schlechten Witterungsverhältnisse zu Beginn des Jahres sowie – bezogen auf die Hochbauaktivitäten im Segment Beteiligungen Österreich – zusätzlich das restriktive Investitionsverhalten der privaten Auftraggeber.
Der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe ist zum 30. Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 2,1 Mrd. € gesunken. Während sich der Auftragseingang im Segment Verkehrswegebau mit einem Minus von 7 % noch deutlich besser als der allgemeine volkswirtschaftliche Trend entwickelt hat, war im Segment Beteiligungen Österreich ein deutlicher Rückgang um 17 % zu verzeichnen.
Die Leistung des Konzerns lag in den ersten sechs Monaten mit 1,6 Mrd. € um 11 % unter dem Vorjahresniveau. Bereinigt um das aufgegebene Segment Hochbau/Übrige Bausparten ergibt sich ein Rückgang der Leistung um rund 9 %. Das Segment Verkehrswegebau verzeichnete gegenüber dem Vorjahr
einen vorwiegend witterungsbedingten Leistungsrückgang um 69 Mio. € auf rund 731 Mio. €. Der Anteil des Segments Beteiligungen Österreich, das den Vorjahreswert ebenfalls nicht erreichen konnte, an der Gesamtleistung des STRABAG-Konzerns beträgt 49 %.
Trotz rückläufiger Auftragseingänge belief sich der Auftragsbestand der STRABAG zum 30. Juni 2009 insgesamt auf 3,8 Mrd. € und lag damit nur leicht unter dem Wert des Vorjahres. Das Segment Verkehrswegebau verzeichnet gegenüber dem ersten Halbjahr einen um 22 % höheren Auftragsbestand.
Das bedingt durch die leistungsschwachen Wintermonate üblicherweise negative Ergebnis nach Steuern der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres ist um 4 Mio. € auf – 23 Mio. € gesunken. Für das Gesamtjahr prognostiziert die STRABAG AG trotz der weiterhin unsicheren volkswirtschaftlichen Entwicklung dennoch ein ungefähr auf Vorjahresniveau liegendes Ergebnis.
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