STRABAG-Neuerwerbung Kirchner erhält € 340 Mio.-Auftrag in Polen
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  • Umfahrung der Stadt Bielsko-Biala im Zuge des Ausbaus der S1 und S69
  • Anteil von Kirchner 32 %
  • STRABAG Auftragsbestand in Polen damit € 1,6 Mrd.
 
Wien, 30. Oktober 2008 Ein Konsortium rund um das deutsche Bauunternehmen Kirchner, seit kurzem Teil der STRABAG Gruppe, hat einen Straßenbauauftrag in Höhe von € 340 Mio. in Polen erhalten. Im Zuge des Ausbaus der Schnellstraßen S1 und S69 werden die Unternehmen die östliche Umfahrung der Stadt Bielsko-Biala mit einer Gesamtlänge von ca. 12 km errichten. Der Anteil Kirchners liegt bei 32 %. Damit hat sich der STRABAG Auftragsbestand in Polen auf € 1,6 Mrd. erhöht.

Eine der Herausforderungen für das Bauteam ist die Trassenführung, die unmittelbar in der Nähe zahlreicher Wohngebiete, Gartenkolonien und öffentlicher Einrichtungen verläuft. Der Lärmschutz der Anlieger wird über 15,2 km Lärmschutzwände sicher gestellt. Als technischer Führer des Konsortiums mit zwei polnischen Brückenbau-Partnern wird Kirchner dieses technisch hoch anspruchsvolle Vorhaben in einer Bauzeit von nur 30 Monaten erstellen. Der Baubeginn ist für November 2008 geplant.

Kirchner ist seit 1995 auf dem polnischen Baumarkt aktiv. Neben großen Autobahnlosen an der A4 Wroclaw-Katowice und der A2 Berlin-Warschau mit einer Baulänge von insgesamt rund 150 km wurden in den letzten Jahren weitere 50 km National- und Schnellstraßen in ganz Polen von Kirchner allein oder in internationalen Arbeitsgemeinschaften realisiert.

Die Kirchner Polska mit Hauptsitz in Lodz beschäftigt rund 350 feste Mitarbeiter und wird auch nach der Mehrheitsbeteiligung durch die STRABAG SE ihre Marktposition festigen und ausbauen.