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Köln, 28. April 2008. Gestärkte Ertragskraft im Verkehrswegebau und
erfolgreicher Ausbau der eigenen Baustoffsparte – das waren die Hauptbotschaften der Kölner Strabag AG auf der heutigen Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2007. Wie Vorstandsmitglied Dr. Thomas Birtel mitteilte, sei das Berichtsjahr deutlich weniger stark von Sonderfaktoren beeinflusst gewesen als das Jahr 2006. Bereinigt um die wesentlichen außerordentlichen Posten des Vorjahres, habe das Unternehmen seine Ertragskraft im wichtigen Segment Verkehrswegebau sogar um mehr als 50 %.gesteigert.
Auch der Ausbau der eigenen Sparte Baustoffe sowie die weitere regionale Arrondierung im konventionellen Straßenbau, zum Beispiel durch den Erwerb der Gebr. von der Wettern GmbH, wurden im Berichtsjahr erfolgreich vorangetrieben. Nach Aussage Birtels hat Strabag die Marktführerschaft im deutschen Verkehrswegebau weiter gefestigt und sieht sich in der eingeschlagenen Strategie bestätigt.
Der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe lag im Jahr 2007 mit 4,2 Mrd. € knapp 1 % über dem Vorjahresniveau. Dabei wurden die planmäßigen Rückgänge im Hoch- und Ingenieurbaugeschäft, das nur noch die Restabwicklung bestehender Aufträge umfasst, durch die Auftragssteigerungen der österreichischen Bau Holding Beteiligungs AG (BHB) um 13 % auf 2,2 Mrd. € kompensiert.
Die Bauleistung verzeichnete im Konzern ein Minus von 500 Mio. € auf insgesamt 4,1 Mrd. €. Auch hier war der wesentliche Teil des Leistungsrückgangs (365 Mio. €) auf das in Abwicklung befindliche Segment Hochbau/ Übrige Bausparten zurückzuführen, das plangemäß nur noch rund 53 % seiner Vorjahresleistung erzielte. Im Verkehrswegebau betrug die Bauleistung rund 1,8 Mrd. € und damit 7 % weniger als im Vorjahr. Die anteilige Leistung der BHB erhöhte sich dagegen im Berichtsjahr erneut um 1,5 %
auf 1,9 Mrd. €.
Der Anteil der Auslandsbauleistung des STRABAG-Konzerns stieg im Jahr 2007 auf 50 % (Vorjahr 45 %) der Gesamtleistung.
Zum 31. Dezember 2007 belief sich der Auftragsbestand des STRABAG-Konzerns insgesamt auf 3,1 Mrd. €, davon entfallen auf das Inland rund 860 Mio. €. Die BHB weist zum Stichtag einen Auftragsbestand von 2,1 Mrd. € aus.
Im Jahr 2007 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 9.667 Mitarbeiter.
Das Konzern-EBIT lag einschließlich des Beteiligungsergebnisses mit 76 Mio. € um nominal 69 Mio. € unter dem sehr stark durch positive Sondereinflüsse geprägten Wert des Vorjahres (145 Mio. €). Während sich das – um diese Sonderfaktoren bereinigte – EBIT im Verkehrswegebau von 30,5 Mio. € auf 47,9 Mio. € erhöhte, haben im Segment Abwicklung Hochbau/Übrige Bausparten Nachlaufverluste bei einzelnen Bauvorhaben und vorsorglich gebildete Rückstellungen zu Projektrisiken zu einem negativen Ergebnis geführt.
Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt nun bei 31 % (Vorjahr 25 %).
Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2007 wie im Vorjahr eine Dividende von 1,04 € je Stückaktie (= 4.191.200,00 €) zu zahlen.
Im Geschäftsjahr 2008 plant Strabag nach Aussage Birtels erneute
Investitionen in den Ausbau der Baustoffaktivitäten. Die Gesamtleistung in Deutschland wird, bedingt durch die fortschreitende Restabwicklung des Segments Hochbau/Übrige Bausparten, gegenüber 2007 leicht rückläufig sein. Die BHB geht jedoch wiederum von einer deutlichen Leistungssteigerung aus, sodass der STRABAG-Konzern für das Jahr 2008 eine Bauleistung von insgesamt rund 4,3 Mrd. € erwartet. Das Konzernergebnis wird leicht über dem Niveau des Jahres 2007 liegen.
In den ersten zwei Monaten 2008 lag die STRABAG-Bauleistung mit 351 Mio. € um 4 % knapp unter dem Vorjahreswert.
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