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Köln, 19. April 2007. Die STRABAG AG, Köln, hat im Geschäftsjahr 2006 die Konzentration auf das Kerngeschäft Straßenbau erfolgreich vorangetrieben. Wie Vorstandsmitglied Dr. Thomas Birtel auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Köln mitteilte, wurde einerseits die Produktpalette des Unternehmens weiter arrondiert und andererseits die regionale Präsenz im norddeutschen Raum sowie in Süddeutschland weiter ausgebaut.
Der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe erhöhte sich im Jahr 2006 um 4,2 % auf 4,2 Mrd. €. Auf das Inland entfielen 2,1 Mrd. €. Das Segment Straßenbau erzielte einen Zuwachs von 40 % auf nunmehr 1,8 Mrd. €. Die Dynamik der mittel- und osteuropäischen Märkte spiegelte sich im Auftragseingang der österreichischen Bau Holding Beteiligungsgesellschaft (BHB) wider, an der die STRABAG AG zu 35 % beteiligt ist: mit 1,9 Mrd. € verzeichneten die Auftragseingänge ein Plus von 16 % zum Vorjahr. Die Bauleistung des STRABAG-Konzerns stieg um 270 Mio. € oder 6 % auf 4,6 Mrd. €. Auch hier erzielte das Segment Straßenbau insgesamt einen zweistelligen Leistungszuwachs von 18 % gegenüber dem Vorjahreswert. Die BHB steigerte ihren Leistungswert nochmals um rund 15 % gegenüber dem bereits auf Rekordniveau liegenden Vorjahreswert und erreichte 1,84 Mrd. €. Der Anteil der Auslandsbauleistung des STRABAG-Konzerns belief sich im Jahr 2006 auf 45 % (Vorjahr 44 %) der Gesamtleistung.
Am 31. Dezember lag der Auftragsbestand mit 2,9 Mrd. € um 10 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dies ist auf den Wegfall des Hoch- und Ingenieurbaugeschäfts zurückzuführen, das im Berichtsjahr an die Ed. Züblin AG, Stuttgart, veräußert wurde. Im Jahr 2006 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 10.392 Mitarbeiter.
Insgesamt war das positive Konzernergebnis 2006 durch verschiedene Sondereffekte, insbesondere durch den Erwerb der Preusse-Gruppe und weiterer Anteile an der Stratebau GmbH, den Verkauf des Immobilienpakets „Red Stone“, des 49%-Anteils an der DEUTAG GmbH & Co. KG und des Hoch- und Ingenieurbaus sowie negativ durch den Betrugsverdacht in Chemnitz, geprägt. Das Betriebliche Ergebnis verbesserte sich signifikant um 105,6 Mio. € auf 145,1 Mio. €. Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt nun bei 25 % (Vorjahr 17 %). Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2006 eine Dividende von 1,04 € je Stückaktie (= 4.191.200,00 €) zu zahlen (Vorjahr 0,60 € je Stückaktie).
Wie Birtel weiter ausführte, betreibt die STRABAG AG zukünftig eine eigene Sparte Baustoffe unter der Marke „Deutsche Asphalt“, deren Aufgabe es sein wird, das Straßenbaugeschäft möglichst flächendeckend mit Vormaterialien zu beliefern.
Im Geschäftsjahr 2007 plant der STRABAG-Konzern für die Kernsegmente Straßenbau, einschließlich des neuen Unternehmensbereichs Baustoffe, und Beteiligungen Österreich insgesamt einen Leistungszuwachs. Das Konzernergebnis 2007 wird das Niveau des durch positive Sondereinflüsse begünstigten Vorjahres nicht erreichen.
Im den ersten zwei Monaten 2007 lag die STRABAG-Bauleistung mit 365 Mio. € um 5,6 % über dem Vorjahreswert.
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