STRABAG Deutschland investiert weiter in Baustoffsparte
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  • Halbjahresdaten vom Verkauf des Hochbaugeschäfts beeinflusst
 
Köln, 31. August 2007.  Wie die STRABAG AG, Köln, in ihrem Zwischenbericht zum 30. Juni 2007 mitteilt, waren die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres vom weiteren Ausbau der Marktführerschaft im deutschen Straßenbau und dem investitionsintensiven Aufbau der neuen Sparte Baustoffe geprägt. Bauleistung und Auftragseingang des Unternehmens lagen auf Vorjahresniveau oder leicht darüber. Allerdings lassen der Verkauf der Hochbausparte und das dadurch weiter abschmelzende Hochbaugeschäft einen Vergleich mit den durch positive Sondereffekte geprägten Vorjahresdaten nur bedingt zu.
Insgesamt stieg der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 4 % auf 2,2 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2006: 2,1 Mrd. Euro) an. Davon entfallen 1,0 Mrd. Euro auf das Inland. Der Straßenbau, einschließlich der Sparte Baustoffe, erzielte gegenüber dem Vorjahreswert einen Zuwachs von 13,6 % auf 0,9 Mrd. Euro. Der hohe Auslandsanteil von 1,2 Mrd. Euro wird im Wesentlichen von der Bau Holding Beteiligungs AG (BHB) getragen, an der STRABAG mit 35 % beteiligt ist.
Im Halbjahresvergleich lag die Bauleistung des STRABAG-Konzerns unter Einbeziehung der anteiligen Werte der Arbeitsgemeinschaften mit 1,7 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Dabei belief sich der Anteil der Auslandsbauleistung im ersten Halbjahr 2007 auf 50 % (Vorjahr 45 %) der Gesamtleistung. Der Auftragsbestand am 30. Juni 2007 lag bei 3,5 Mrd. Euro, dies entspricht einer rechnerischen Reichweite von knapp 10 Monaten. Das Unternehmen beschäftigte am Stichtag 30. Juni 9.879 Mitarbeiter, das sind 86 mehr als zum Vergleichzeitpunkt des Vorjahres.
Das saisonbedingt üblicherweise negative Konzernergebnis der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres (einschließlich des Ergebnisses der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche) lag bei – 29,2 Mio. €, nach – 8,0 Mio. € im ersten Halbjahr 2006. Auch hier ist jedoch ein Vergleich mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich, da im Vorjahresergebnis der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Hochbauaktivitäten enthalten war.