STRABAG AG, Köln, setzt Konzentration auf Kernkompetenz Straßenbau fort
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  • Erneut Zuwächse bei Auftragseingang und Leistung
 
Köln, 28.02.2007. Die STRABAG AG, Köln, hat im Geschäftsjahr 2006 die Fokussierung auf die Kernkompetenz Straßenbau fortgesetzt und ihre Marktführerschaft in Deutschland in diesem Segment konsequent ausgebaut. Wie dem heute veröffentlichten Vorläufigen Bericht zu entnehmen ist, konnte das Unternehmen – trotz des Verkaufs der Hoch- und Ingenieurbausparte an die Ed. Züblin AG, Stuttgart – sowohl bei den Auftragseingängen als auch bei der Leistung deutlich zulegen.

Der Auftragseingang der STRABAG-Gruppe wurde im Berichtsjahr um 4 % auf rund 4,2 Mrd. Euro gesteigert. Während im Inland bedingt durch den Rückgang der Hochbauaktivitäten ein leichtes Minus zu verzeichnen war, lag der Auftragseingang bei der 35 %-Beteiligung Bau Holding Beteiligungs AG erneut um 16 % über dem bereits außergewöhnlich hohen Wert des Vorjahres. Neue Auslandsaufträge wurden unter anderem in Russland, Polen und Irland akquiriert. Insgesamt stieg der Auftragseingang im Ausland um 9 % an.

Die Bauleistung des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 6 % erhöht und betrug 4,6 Mrd. Euro. Der Anstieg im Inland um 5 % ist überwiegend auf den Neuerwerb der Preusse-Gruppe sowie der restlichen 50 % an der Stratebau GmbH zurückzuführen, wohingegen im Segment Hochbau der Verkauf der Tochtergesellschaften und die Abarbeitung des vorhandenen Auftragsbestands erwartungsgemäß zu einem Leistungsrückgang führten. Der Anteil der Auslandsbauleistung stieg auf 45 % (Vorjahr 44 %). Der Auftragsbestand erreichte am 31. Dezember 2,9 Mrd. Euro, das sind 10 % weniger als zum Vorjahresstichtag.

Für 2006 erwartet das Unternehmen ein positives Konzernergebnis.